sQuerbeet - gemeinsam anpacken

sQuerbeet - gemeinsam anpacken

„Ich baue gerne Sachen und deswegen mache ich mit“, sagt ein Schüler bei der ersten Kennenlern-Runde. „Ich bin gespannt, was wir tun werden“, sagt ein anderer. Als sie in der Werkstatt vom „Treffpunkt Scheune“ stehen, ist alles für sie noch etwas ungewohnt und neu, aber man merkt den Jugendlichen an, wie viel Energie und Ideen in ihnen stecken. Beides werden sie einsetzen können in der AG (Arbeitsgemeinschaft) „Querbeet - gemeinsam anpacken“, die von der Grund- und Oberschule Neuenkirchen in Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen vom „Treffpunkt Scheune“ und der Kirchengemeinde angeboten wird. Vom Nistkasten bis zum Barfußpfad - hier wird gemeinsam geplant, gestaltet und gebaut. Die Ideen dafür, was im Einzelnen gewerkelt wird, können die Schüler selbst mit entwickeln. Neun Schüler haben sich angemeldet, darunter vier Neu-Neuenkirchener. Auch das ist besonders an der AG: Im gemeinsamen Tun kommen wir ins Gespräch - über die Dinge, die wir bauen, über Herangehensweisen und Gewohnheiten in unseren verschiedenen Ländern, über unsere Region, über uns selbst. Und wir kommen ins Sprechen. Ob die deutschen Begriffe für bestimmte Alltagsgegenstände oder auch die Verfeinerung des Satzbaus - alles wird für die Jungen mit einer anderen Muttersprache in der AG so „nebenbei“ vertraut werden. Männer verstehen sich beim Arbeiten auch ohne Worte, sagt man. Darin liegt auch eine große Möglichkeit, die die AG bietet: Denn wenn es mal am Wortschatz hapert, wird es im gemeinsamen Tun trotzdem keine Verständigungsschwierigkeiten geben. (Im Übrigen ist es aber Zufall, dass sich Jungen und keine Mädchen angemeldet haben, das Angebot richtete sich an alle). Die AG findet zum Teil im „Treffpunkt Scheune“ in der Bahnhofstraße statt, zum Teil draußen, zum Beispiel auf dem Schäferhof, oder auch an anderen Orten. Gleich zu Beginn der AG machten alle einen Ausflug zum Barfußpark in Egestorf. Finanziell gefördert wird das Angebot durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages mit Mitteln aus dem Förderprogramm „500 Landinitiativen“.

 

 

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Cornelia Möller

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